in Dortmund hinter einem Zwciflammrohrkessel. Der Überhitzer besteht in derHauptsache aus den Kammern für Dampfein- und Dampfaustritt, sowie denschlangenförmig gebogenen Überhitzerröhren. Die letzteren sind mit den Kammernverschränkt und durch Asbest abgedichtet.
Sämtliche Verschraubungen und die Kammern liegen außerhalb des Mauer-werks. Der gesättigte Dampf wird aus dem Dampfraum des Kessels durchdie Rohrleitung ^ nach der einen Überhitzerkammer L geführt, von hier ausstreicht derselbe durch die Rohrschlangen k, wird dabei überhitzt und tritt indie andere Kammer L, von wo er zur Verwendung durch eine Rohrleitung öentnommen wird. Bevor die Heizgase in den Fuchs gelangen, bestreichen siedie Überhitzerröhren. Durch Schließen einer Thür werden die Heizgase vomÜberhitzer abgesperrt und gelangen direkt in den Fuchs. Durch Umstellen von
Fig. 70S. Fcg. 710.
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Dampfveutilen kann auch gesättigter Dampf zum Verbrauch dem Kessel ent-nommen werden.
Wir lesen nun in dem oben erwähnten Artikel von O. H erre, „Der über-hitzte Dampf", in der deutschen Techniker-Zeitung 1899 Nr. 46 weiter: „Diebisher behandelten Überhitzerkonstruktionen werden fast ausschließlich in Ver-einigung mit einer doppeltwirkenden Dampfmaschine gewöhnlicher Bauart ver-wendet. Die Erfahrung hat hierbei ergeben, daß dann die Überhitzung beimEintritt in die Maschine 250° 0. wenig überschreiten darf, da sonst der Betriebunmöglich wird, weil die Schmierung versagt. Die Höhe der zulässigen Über-hitzung ist hierbei im wesentlichen von der Bauart und der Ausführung derMaschine und der Beschaffenheit des Schmieröls abhängig. Die empfindlichstenTeile sind die Stopfbüchsen, die Kolbenliderungen und die Steuerung. Sollbei einer vorhandenen Maschine Überhitzung angewendet werden, so stellt mandie zulässige Überhitzungstemperatur am besten durch den Versuch fest, indemman die Überhitzung so hoch treibt, daß noch ein dauernder Betrieb möglich