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ist, wie schon erwähnt, so getroffen, daß die linke Kolbenstange den Grund-schieber der rechten Dampfseite, letzterer aber wieder den Expansionsschieber derlinken Dampfseite bethätigt und umgekehrt.
Dadurch übt jede Dampfseite auch einen gewissen Einfluß auf die eigeneDampfverteilung aus. Die aus dieserSteuerungsanordnung sich ergebende Schie-berbewegung macht es nötig, auf der einenSeite zwischen Grund- und Expansions-schieber eine festliegende Zwischenplatte 166einzuschalten, weil beide in einem Momentgleiche Bewegungsrichtung haben. Derschneller bewegte Grundschieber würde ohnediese Platte den langsamer geschobenenExpansionsschieber wieder überlaufen undnoch eine Nacheinströmung bewirken.
Zur genauen Einstellung der Expansionsind außen kleine Stellböckchen mit Hand-rad, Zeiger und Skala angebracht, welcheohne weiteres den Grad der Füllung er-kennen lassen. Mit Hilfe der Hubmarkenam Zwischenstück kann man die Expansiondamit so einstellen, daß die Pumpe nursoviel Füllung bekommt, wie zur Erreichungdes vollen Kolbenhubes bei der jeweiligenLeistung erforderlich ist. Diese genaueHubregulierung ist der Hauptzweck derExpansionssteuerung bei den Pumpen ohneAusgleicher.
Die Schmierung der Schieber undTreibstücke erfolgt durch den Dampf, demdas Öl mittels selbstthätiger Schmierapparate,mechanisch bewegter Ölpumpen oder Schmier-pressen, zugeführt wird.
Zur stoßfreien und sanften Begren-zung des Kolbenhubes und Vermeidungvon Beschädigungen bei unvorsichtigem Anlassen, plötzlichem Nachlassen desPumpenwiderstandes u. dergl. ist bei Pumpen ohne Drehbewegung stets eineKompression, d. h. die Bildung eines Puffers von eingeschlossenem Dampf nötig.Diese Kompression erzielt man dadurch, daß der Dampfkolben den Auspuffkanalvor Beendigung des ganzen Hubes überläuft und schließt. Der eingeschlosseneDampf wird komprimiert und hindert den Kolben am Anschlagen, bildet alsoeine Hubbegrenzung. Bei der gewöhnlichen Duplexpumpe ist ein großer Dampf-puffer nötig. Sie hat auch zwei gesonderte Kanäle für Einströmung und Aus-puff an jedem Dampfcylinderende, folglich viel schädliche Räume. Bei der
Fig. sil,
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