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Anlaß gebenden Lötstellen innerhalb einer Spule vollständig vermieden und nurnoch zur Verbindung der einzelnen Spulenenden mit der Kollektorzuführungnotwendig. Diese Verbindungsstellen werden durch hartgelötete Schlößchen ge-bildet, so daß auch an diesen Stellen
die größtmöglichste Sicherheit gebotenwird. Die an Stelle von Draht mitStäben belegten Anker werden im Spe-ziellen Stabanker genannt.
Ringanker oder Trommelanker be-zeichnen also die Form des Ankers,glatter, Nuten-, Zahn- oder Lochanker
Fig. 1155.
Fig 1151.
zig. 115«.
Fig. 1157.
Fig. 1155.
die Gestaltung der Ankerbleche und Drahtanker oder Stabanker die Form desWickelungsmaterials.
Um Material zu sparen, werdenbei großen Trommelankern, ebensowie bei Ringankern schon erwähnt,Ankersterne verwendet, die wie dieSpeichen eines Rades den Kranz derAnkertrommel tragen. Um eine lei-tende Verbindung der Ankerblechebezw. der Wickelung mit der Wellezu umgehen, macht man die Sterneaus Bronze. Bei sehr großen Ankernwürde dieses Material aber zu kost-spielig sein, weshalb die Tragarme und der Kranz aus Gußeisen hergestellt werden
und auf den Kranz Bronze-stutzen geschraubt werden,die die Ankerbleche tragen.
Die übrigen Zubehör-teile des Ankers sind in denFig.1154-1158 abgebildet.Fig. 1154 zeigt den Kollek-tor, der, wie schon erkanntworden sein wird, nichtsanderes ist, als ein vier-teiliger Kommutator (Fig.1134), dessen einzelne Seg-mente, wie schon erwähntwurde, auch als Lamellenbezeichnet werden. Die La-mellen sind voneinander durchJsoliermaterial getrennt, ihre Zahl richtet sich nach den Umfangselementen desAnkers. Fig. 1155 ist die Lagerbüchse für den Hinteren Teil des AnkersFig. 1152, während Fig 1156 einen Bürstenhalter für Kohlebürsten, Fig. 1157