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Dritter Band.
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Maulbecrbaum

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Breschen in die Mauer zu machen; wird auch Schwe-be- oder Hangebock genannt. Es gab deren verschie-dene Arten, in deren Beschreibung viel Dunkelheitherrscht, und deren Erfindung zum Theil sehr ungewißist. Einer Art, Dribock, oder Tcibock genannt, be-diente man sich zum ersten Male 1212 in Deutschland ,von der nachher öfter Gebrauch gemacht worden.Funke neue? Realschullex. I. ZZ2. Lriss. Voll-beding Archiv. 292.

Maulbrerbaum. Ein gelbfärbendes Farbematcrial, alsden besten Stellvertreter des theuren und so unentbehrli-chen Gelbholzes, was bei der Wollenfärbercy zu gelbenFarben, besonders aber zu dem sogenannten Sächsisch-grün angewendet wird, hat Samuel Druchmann inMagdeburg entdeckt. Magaz. all. neuen Erf.VII. 69. 202.

Maulwurfshaare, daraus Castorähnliche Hüte zu ver-fertigen, hat der Rath Trefy zu Sindlingen 1789 er-funden. Zwölf Maulwurssfelle reichen ohngefähr soweit, als ein Hasrnbalg. Journ. v. u. für Deutschl.1789. II. 2Z1. Franks. K. N. O. P. Zeit. 1790.N. 1.

Mausefalle. Eine Borrichtung bei Belagerungen, wo2 Stückchen brennende Lunte, durch Ausziehen einesSchiebers in das mit losem -Pulver gefüllte Kästchen fal-len, in .welchem sich -das äußere Ende der Zündwurstbefindet. Diese Erfindung ist neu» ward von einemfranzösischen Minicofficier angegeben, und in Dornick 174g angewandt, als die Festungswerke der Stadt undder Citadelle nach ihrer Eroberung von den Franzosengesprengt wurden. Hoper Gesch. d. Kriegsk. II. 2.S. 701. ,

Mapwurm (iVIelas xrorcurskseus I-inn.). Ist seit