Meilenweifer
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Wege erkalten hatte, errichtete. Sie war rund, 81/2Schuh hoch, oben mit einer Kugel verleben, und standzu Rom auf dem Markte, bei dem Ehrenbogen deSSeptimius und dem Tempel des Saturnus, undweil dies damals ohngefähr die Mute der bewohnten Stadtwar, so wurde dieser Platz, und die Meilensäule selbst,IflndiUcuL urbis genannt. — In neuern Zeiten sindin mehrern Ländern dergleichen Meilensteine gesetzt. Inden vereinigten Niederlanden haben schon längstdie General-Staaten., ihre Ländereyen, wo es sich hatthun lassen, mit Kanälen durchschnitten, in welchen manvon einer Stadt zur andern auf sogenannten Treck«Shuyten (kleine Schiffchen, die von einem Pferdegezogen werden) ganz bequem fahren kann. An dem ei-nen Ufer dieser Kanäle stehen roth angestrichene eicheneSäulchen, etwa einer Dttsdnec Elle hoch, mit
Nummern I. II. III. Uhr, oder Stunden bezeichnet.—In England hat man zwischen London und Oxford ge-wisse I^sxiäss, v'on welchen behauptet wird, daß sienoch von den alten Römern, als sie Britannien in xro-vincialN redigiret, herkämen, und 5 dergleichen I-spi-6es auf z gemeine deutsche Meilen gerechnet wurden. —Von den Ltatuis rnerourialikus in Siebenbürgen finden sich Nachrichten in einer zu Wellenberg rögc»herausgekommenen Dissertation (äs wreinorsbiirbuzIrsns^Ivsn.) — In Rußland hat schon Peter I. die Landstraßen mit Meilensäule». von einer Werst zurandern, (deren Z auf eine deutsche Meile gehen) verse»hen lassm. — In den Königl. Preuß. Staaten ließK. Friedrich Wilhelm I. aus'dem Wege von Berlin bis Potsdam , Meilensäulen und Meilensteine errichten.—Die prächtigsten Post- und Wegesäulen trift man in denKuhrsächsischen Landen an. Die ersten und alte