Band 
Dritter Band.
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Metalle

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sondern auch ganz« Figuren und erhabene Arbeit inGold, Silber, Kupfer, rc, gießen, Edelgesteine in Goldfassen» Goldfäden aus breitgeschlagenem Blattgolds zumSticken schneiden, mit Gold-, Silber- und Kupferble-chen hölzerne Schnitzwerke überziehen, goldene Ringe undgoldene Kelten von geflochtener Arbeit machen, Nagelschmieden, Kupfer härten, Stahl machen, rc. Beider Stifts Hütte kommen 6 Arten von Kunstarbeikenin Gold, Silber und Kupfer vor; alle zwar von hebräi-scher, Künstlern, die aber zugleich auch als egypti-sche Werke anzusehen sind. (Gatterer. I. z8. Zy.)In dem Zeitalter von Moses bis Cyrus stieg dieKunst viel weiter. Schon vor- und zu Homers Zei-ten (vor 3182) waren in Griechenland allerley Kunst,werke in Metall vorhanden. Man konnte alle Metalleschmelzen, mit dem Grabstichel in Metall arbeiten, Me-talle mischen, versetzen, löthen, Email machen, undeinlegen, Goldfäden spinnen, mit Gold nach der Schat»tirung sticken, Stahl glatt und matt machen, rc. Aberdiese Kunstwerke waren ohne Zweifel lauter fremde Ar-beiten. (Gatt. am a. O. 15z ) In Asien gehörennicht nur die Vorderasiater. sondern selbst auch Massa-geten, Leute am östlichen Ende der alten Erdkunde,(so wie Hispanien am westlichen) mit zu den Völ-kern, die sich noch vor Cyrus in Metallarbeiten versuch-ten. Ihre Waffen waren von Erz, Und ihr und ihrerPferde Schmuck von Gold. Die Babylonier warenvon den ältesten Zeiten her, in der Melallarbeil sehrerfahren. Ganz von Erz waren die ,00 Thore ihrerHauptstadt, die Thore aller, gegen Euphrat laufendenGassen der Stadt, und dir Thore des Belus-Tempels.Im Belus-Tempel stand ein goldner Tisch, eine-großesitzende Bildsäule des Belus, die, wie der Thron und