Mineralogie
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Direkter deS Gymnasii zu Csburg 1616 starb, Enceli»us, ein Arzt aus Salseld, im Ansänge des XVI.Jahrhunderts, Cardanus, Fallopius , Fabriciusu. a. m. die Mineralogie mit Glück bearbeitet. —Joh. Fr. Henkel (geb. 167g, gest. 1744.) erwarb sichum die Mineralogie viele Verdienste, besonders durchdie, für seine Zeit genauen Beschreibungen der Fossi-lien. — Um diese Zeit erschien eine Menge Abhandlun-gen und Lehrbücher über die Mineralogie. — Mit Joh.Gottsch. Wallerius (geb. 1707, gest. 1785) undAxel von Cronstedt (geb. 1722, gest. 17Ü5.) fängteine wichtige Erweiterung der Mineralogie, besonders»ine vollkommnere Classification derselben an. —Eine schickliche Verbindung der äußern und innern Merk-male, bei Anordnung mineralogischer Systeme, such-ten nur Scopoli (geb. 172z, gest. 1788.) und anderezu treffen. — Durch Abrah. Gottl. Werner (geb.174g.) bekam das Studium der Mineralogie einen neuenSchwung. Durch ihn wurde der nicht unwichtige Unter-schied zwischen Oryktognosie (Erkennungslehre einfacherFossilien) und Geognosie (Gebirgskunde) mehr herr-schend, und die systematische Bestimmung der Minera-lien nach äußern Kennzeichen, erhielt fast Allge,meinheit. Nach Werners System haben Wiedrn-mann, Lenz, Emmerling und Estner besondersden oryktog nostischen Theil der Mineralogie behan-delt. Die Geognosie hat in den neuesten Zeilen,durch v. Trebra , Voigt, Haidinger u. a. vieleAufhellung erhalten. — Die Lehre vom Zusamme ri-tze stehen der unorganischen Substanzen, insofern sieunsren Erdkörper konstituiern, die Geologie, istnoch nicht gehörig bearbeitet.— Guettard , ein Arztzu Paris » der 1786 starb, hat Vergleichungen über die