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Dritter Band.
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Monochord

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schon Johann Stabius im XVI. Jahrhundert erfun-den. Fabric. Itl. 358.

Monochord, ein musikalische« Saiteninstrument, dessenUrsprung ungewiß ist, wovon man aber schon in mitt-lern und ältern Zeiten, einen, wiewohl ganz verschiede-nen Gebrauch machte. Ursprünglich diente es zur Aus,Messung der Ton- und Intervallen-Verhältnisse, wozu,S auch noch in unsern Zeiten gebraucht wird. Im Mit-telalter bediente man sich desselben noch nebenher zur Un-terweisung im Singen, um Anfängern dadurch das rich»tige Treffen der Intervallen zu erleichtern. NachPrätoriuS ist das Elavichordium aus dem Mono-chord erfunden und ausgetheilt worden. Wahcschein,sich hat man schon zu Guido's Zeiten, (s. Musik)dem Monochord eine Art von Tasten gegeben, um des-sen Brauchbarkeit zum Unterricht im Singen dadurch zuvermehren, da man wirklich in den nächsten Jahrhun-derten nach Guido, einigen, oder auch nur Einer Artvon Elavier. oder Tasten, Instrument, den NamenMonochord gegeben hat. Nach Jut. Cas. Sca-liger (geb. 1484. gest. I 558 -) hat sogar das Jnstru»mentum Simicum, welches 35 Saiten hatte, An,laß zu den Instrumenten gegeben, welche gemeiniglichMonochorde genannt, und worauf die Tone durchxlectra subsilisntia, die in einer gewissen Ordnungangebracht sind, hervorgebracht werden. Nachher hatman an den Plectris spitzige Rabensedern ange-bracht, und damit einen bessern Ton aus den Metall-saiten erhalten. Schon im XV. Jahrhunderte wurde diesInstrument Clavicymbalum und Harpichordum,nachher aber, von den spitzigen Rabensedern, Spinettgenannt. Forkei Gesch. d. Musik. H. 375. f.

siäonuconällia. Im X. Jahrhundert erfand man al»