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Münzkunde
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gehörte, das Nordhausische, und im GrubenhaAenschenund Braunschweigischen das Erfurksche Gewicht. DieMünzordnung Kaisers Ferdinand I. vvw Jahre1559, scheint die Einführung des Cöllni scheu Ge-wichts veranlaßt zw haben. Nach dieser sollten, da dierheinschen Gulden aus CöllnischeS Gewicht geschlagen wa-ren, alle'Gulden aus dasselbigr Gewicht gemünzet wer-den. AIs hernach Kaiser Maximilian II. im Jahre ^1566 die Thaler unter die Reichsmünzen aufnahm, so jwurden auch diese nach dem Eöllnischen Gewichte be- ^stimmt. Aus einem Clauslhalischrn Münzcontrakte von1596 weiß wan, daß eS damals daselbst bereits im Ge.brauch gewesen ist; eben dies bestätigt Löhneys fürden Anfang des XVII. Jahrhunderts. — Beckmann ^Techno!. 646.
ünzkunde, Münzwissenschaft s. Numismatik. ^ünzmaschine, welche 8 Stempel auf einmal wirkenlaßt, daß jeder in 1 Minute 70 bis 84 Platten liefert»oder in r Stunde zo bis 40000 Stück, welche aufeinem Schlag auf beiden Seiten geprägt, und auch ge-rändelt werden, hat der Engländer BoltonS ums Jahr !i8«o erkunden. Diese Maschine, welche"eine Dampf- !
Maschine ist, soll die Zainen platt walzen, zu Platten !schneiden und prägen, und zwar zum Theil mit vertief-ten Buchstaben, und- so schnell, daß 4 Knaben von12 Jahren in einer Stunde zo 000 Stück Guineen prä-gen tonnen. Die Maschine soll auch zugleich selbst diegeplagten Stücke zählen, oder die Zahl derselben anzei-gen^ — Beckmann Bibl. XXI. 418. — Im Jahre1776 ward zu London eine Mür-zmaschine erfunden, ver-mittelst welcher in einer Stunde, ohne große Kosten undUnbequemlichkeit eine halbe Million geschlagen werdenkann, da man sonst in einer Woche nie über öo,ooo