den auch die deutschen Weiber vom Entstehen der Ge--schiechtsnamen an, betreten, und diese Gewohnheit bei.behalten. — Tilemann DothiaS Wisrda, überderusche Vornamen und Geschlcchtsnamen. Berl. undStett. 1800. — Krünitz. 0. 74z — gsg. Funkeneue- Realschullex. III. 10Z5.
Nankin , Nanking, ein baumwollene«, leinwandarti,ges Gewebe, weiches die Nationen, die nach China handeln, von da mitbringen, hat seinen Namen vonder Hauptstadt Nankin , oder richtiger Nam-King, inder chinesischen Provinz Kiagnam, wo die Staude, vonwelcher die Baumwolle kommt, woraus man ihn ver.fertigt, vorzüglich wächst. Die gelbe Farbe, welcheder chinesische Nankin gewöhnlich hat, soll von der na«türlichen Farbe der Baumwolle herrühren, und daherder ächte Nankin so wenig ausbleichen. Krünitz 61 .208.
Nanniester-Stein, gestreifter Stein. Ein demMarmor ähnlicher, aber härterer Stein, der eine gutePolitur annimmt, milchfarbig ist, und braunröthlicheStreifen hat, ist 1752 in Mähren , in der HerrschaftNanniester, an den steilsten Felsen, und der unersteig,lichsten Gegend deS Gebirges gefunden worden. DerGras von Haugwi-tz, Besitzer dieser Herrschaft, hatdaraus allerley Gefäße, Tische, GueridonS , u. dgl.verfertigen lassen. — Krünitz 611 . 21z.
Nantes (Edict von). Durch dies Edict bewilligteHeinrich IV. im Jahre iZyg den Protestanten inFrankreich freye Religionsübung, und gleiche Rechte mitden Katholiken, die ihnen aber seine Nachfolger wiederentzogen. Dies geschahe besonders von Ludwig XIV. der durch schlechte Räthe überredet wurde, die Prote-stanten zu verfolgen, welches bewirkte, daß viele sich