Naturgeschichte
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«ine wissenschaftliche Form gegeben. Aristot«,les und dessen Nachfolger, Lheophrast von Eresus,scheinen den Ansang hiezu gemacht zu haben. In spä,lern Zeiten folgten ihm DioScorides und Aelian ,u. a. m. Unter den Römern hat der ältere Plini-us besonders eine sehr wichtige Sammlung von Beob-achtungen und Nachrichten, die sich über die ganze Na.«Urgeschichte erstrecken, veranstaltet. Aber in allen Wer-ken der Alren ist die Naturgeschichte noch mit einer Men-ge unrichtiger Beobachtungen und abentheuerlicher Fabelnverunstaltet. Nach der Wiederherstellung der Wissenschaf-ten im Occident , nahmen sich der g «sammt en Na-turgeschichte besonders Conrad Gesurr in Zürich (iggi — 1560), Ulysses Aldrovandi in Bolog-na (1602 — 1646), und John Ray in England(ibjZö — 169z) an. Andere verdienstvolle Männer ha-ben einzelne Theile bearbeitet. Durch die Bemühun-gen derselben halte man bereits um die Mitte des XVIU.Jahrhunderts einen ziemlichen Schatz von richtigenKenntnissen natürlicher Dinge erlangt, aber es fehltenoch im Ganzen an einer guten systematischen Ord-nung, und genau bestimmten Benennungen. DiesenMän'geln half endlich der Königl. Schwedische Leibarztund Ritter Carl von Linus (seit 1725) besonders inRücksicht deS Thier- und Pflanzenreichs, mit gro-ßem Glücke ab. In Ansehung des Mineralreich- aberist Linns nicht so glücklich, als bei den übrigen Naturrei-chen gewesen; mit glücklicherm Erfolgt haben aber zweyseiner Landsleute, Wallerius (1747) und Cron«stedt (1758^ diese Lücke ergänzt, und das Mineralreichin ein System gebracht. Seit LinneS Zeiten ist denndas Studium der Naturgeschichte in Deutschland ,Schweden, Frankreich, England, Rußland , -c.