Odennr
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der bisher noch Nicht hinreichend erklärt war, untersuchteAlfonsus Borell i im Jahre ,680 zuerst gründlich.Sprengel Eesch. d. Arzneyk. IV. 12z. ff. Gehler.I. 146.
Odeum. War bei den Griechen und Römern, ein demTheater ähnliches Gebäude, dessen vornehmste Bestim«mung darin bestand, daß in demselben poetische und mu-sikalische Wettstreite angestellt wurden. — Die Odernsind eine Erfindung der Athcnienser, und ohnstreitig wardas Odeum, welches Perikles zu Alben errichtete, daserste Gebäude dieser Art in Griechenland . — Gegen dasEnde der r/ssteki Olympiade, wurde es zu der Zeit, woSulla die Stadt Athen dem Mithridates, der fie eroberthatte, wieder entriß, von einem Athenienser Aristion,welcher dem pontischen Könige beistand, in Brand ge-steckt, und blieb einige Zeit in seinen Ruinen liegen, bises Ariobarzanes Philopator, «in König in Kap.padocien, wieder herstellen ließ. — Das dritte Odeumin Athen, war das, welches HerodeS Atticus zumAndenken seiner Gemahlin Regilla erbauet hatte. Dieswar eins der schönsten Gebäude in Griechenland » undübertraf an Pracht und Größe alle andere Odern. —Auch andere Städte Griechenlands folgten dem BeispieleAthens und errichteten Odern, von denen aber nur diezu Korinth und Paträ näher bekannt find. Das ko-rinthische Odeum war ohnstreitig von den Römern er-bauet, oder wenigstens von ihnen hergestellt, da LuciusMummius Korinth von Grund aus zerstöhcte, unddiese Stadt hierauf so lange wüste lag, bis JuliusEäsar eine Eoionie hinschickte, um sie wieder anzubauen.Das Odeum zu Paträ war ein reich verziertes Gebäu-de, und außer dem, welches HerodeS Atlikus erbauethatte, das prächtigst« aller Odeen Griechenlands . — Auch