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Dritter Band.
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Paradoxe Maschine

Der größte hatte 4 Ellen in der Höhe, und 48 Zoll.Brennweite. Mit einem von 2 1/2 Elle Höbe, und22 Zoll Brennweite, schmolz Höfe einen hessischenSchmelztiegel in 2 Sekunden zu einem grünschwarze»Glase, und machte bei der zehnzölligen Verfinsterungder Sonne im Jahre 1784, den merkwürdigen Versuch, ^daß eben dies in etlichen Sekunden gleichfalls gelang, ob-gleich über 3/4 der Sonnenscheibe vom Monde bedecktwaren. Die Höfischen Brennspiegel übertreffen also die >Tschirnhausenschen in der Geschwindigkeit ihrer Wirkungensehr weit. In der Folge ist die parabolische Gestaltder Metallsp-egel bei Spiegelteleskopen wichtig geworden. ! Gehler. III. 39z. Fischer. IV. 728.Dvllbeding Archiv. 359. Hamb . Magaz V.süy. XIV. 56z. XVI. 213. Hose Nachr. vonparabol. Brcnnsp. Dresd . 1755.

Paradoxe Maschine. Eine Maschine, um eine beträcht-liche mechanische Kraft hervorzubringen, die in jederRücksicht bei einer Dampfmaschine, ohne Beihülfe vonFeuer, Dampf oder Wasserrad angewendet werden kann,hat der Engländer I Luccock um 179g erfunden.Busch Almanach VI 346.

Parallaktische Maschine. Die erste Beschreibung da,von hat Cassini 1721 gegeben. Eine andere dieserArt hat Tobias Meyer, und eine neue der Inspek-tor Köhler zu Dresden , 1785 beschrieben. Krü-nitz. 6VII. 454.

Parallele. Die Richtung der Laufgraben, die wir un-ter diesem Namen kennen, wird allgemein dem GeneralVauban zugeschrieben. Aber schon während des zojäh-rigen Krieges hatte man ähnliche Einrichtungen. Beidem Angriffe der Stadt Härter in Westphalen hatten dieSchweden Laufgräben gezogen, die man ihrer Richtung