Paste
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Francesco Vicecomite wieder ans Licht brachte.Dieser war einer der ersten, welcher GlaSpasten ver,fertigte. Albert Neri und Kunkel brachten sie, durchdie Kunst, dem Glase die Farben der Edelgesteine zu ge»den. ohnstceirig zu einer Hähern Vollkommenheit. Vornersten schreibt sich wahrscheinlich der Name Pasteher, weil er den Teig, oder die verschiedenen Massen,die er aus Metallen und andern Mineralien zusam-men schmolz rc. damit belegte. Hierauf veranlaßte derHerzog von Orleans, damaliger Regent Frankreichs ,wahrend der Minderjährigkeit Ludwigs XV., den be-berühmlen Ehemisten Homberg, Versuche darüber an«zustellen, dem man denn auch die sickere, und aufGrundsätze gebauete Ausbildung der Kunst zu verdankenhat. In neuern Zeiten hat Reifenstein zu Rom glückliche Versuche gemacht. Zn der Folge hat man «Snicht blos bei den Glaspasten bewenden lassen, sondernman hat auch in Schwefel, Siegellack, Gyps, aller-hand Anen von zubereiteter Erde u. dgl. m. Abdrückegemacht, und es sind von Zeit zu Zeit mehrere Sckrif»ten erschienen, welche Anweisungen zu deren Verferti-gung enthalten. In Deutschland ist der Dresdner Pros.Phil. Dan. Lippert (geb. 1702, gest. 1785) in die.ser Kunst berühmt. Ihm verdankt man besonders dieErfindung schöner, dauerhafter und wohlfeiler Gemmen-abdrücke aus einer weißen, mit einer sächsischen Erdevermischten Masse. Er veranstaltete mit Kenntniß undGeschmack eine Sammlung von mehrern tausend Abdrük-ken, der wichtigsten und schönsten antiken geschnittenenSteine aus den vornehmsten Museen in Europa , undgab sie 1767 unter dem Namen einer Dactyliothekheraus. — In England haben Wedgwood undBentley Pasten erfunden, wodurch die Edelgesteine