Pendel
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2735 im 78sten Jahre) angestellt. Die Versuche erge-ben, daß däS Pendel darin etwas länger wird, alSin der Lust. Bvuguer giebt es für Paris 440.67,am Aequator 439,2 t Linien an, so daß sich der Unter-schied auf 1/19 Lin. setzen läßt. Mayer hat es 1775für Greifswalde 440894 Lin., in der Luft 430827 an-gegeben. — Einen neuen Apparat zur Bestimmung derPendellangen hat Thomas Hatton angegeben, undWhitehurst hat 1787 seine Gedanken zur Erfindungeiner ganz neuen Maschine, und eines eignen Verfah-rens zur Bestimmung der Pendellangen, benutzt. —Die wahre Länge drS Srkundenpendels in Paris ist 179»von de Borda mit der größten Genauigkeit bestimmtworden. — Eine Vorrichtung zu einem Experimenten»Pendel, welches auf Reisen bequem mitgefühlet, und zuVersuchen mit dem Tqschenchronometer benutzt werdenkann, hat Herr von Zach erfunden, und 1795 be-kannt gemacht. Da die Abwechslungen der Warme undKälte auf den Gang der Pendel wirken, weil das Pen-del durch dir Wärme länget, durch die Kälte aber ver-kürzt wird, so sind die Schwingungen im Sommerlangsamer als im Winter. Nach de la Lande (176g)machen die gewöhnlichen Pendeluhren im Winter 20Sekunden mehr. Auch Käst» er hat dies gefunden. —Um die daraus entstehenden Unbequemlichkeiten zu ver-hindern, hat der Engländern Graham die aus mehrernmetallenen Parallelstäben bestehenden, sogenannten rost-sörmigen Pendel erfunden. Eine andere Einrichtunghaben Romain und Eassini 1741 angegeben, undauch Muschenbroek beschrieben. — Gehler III. 421. s.V. 67Z. — Fischer III. 797. — Krünitz LVIII.344. -- Poppe Uhrmacherk. «73, ff. — Kästner