Platonisches Jahr 501
Athen, -er 348 Jahr vor Chr. G. starb. — MenselLeirsad. I. 272.
Platonisches Jahr. Das große platonische, odergroße Weltjahr, ist die Zeit, in welcher die Fix-sterne, nach ihrer eignen Bewegung, um die Pole derEkliptik herum kommen. Prolomäus (im II. Jahr-hundert) setzt mit den Allen die Größe desselben aus36000 Sonnenjahre, andere gar auf 49000 Jahre.Berdes aber ist übertrieben. Denn da in neuern Zei-ten dargerhan ist, daß die Fixsterne bkünen Jahresfrist50", also innerhalb 72 Jahren einen Grad fortrücken,der ganze Umkreis aber 360° enthält, so kann das pla.tonische Jahr nicht größer, als 25,920 Sonnenjahreseyn. Man nennt dies Jahr insgemein nach den grie-chischen Philosophen Plato (geb. um 429, gest. utn348 vor Chr. Geb.) das platonische Weltjahr. Esist aber nicht wahrscheinlich, daß Plato auch das großeWelljahc, das eben beschriebene, verstanden haben sollte,obgleich so viel gewiß ist, daß er gewisse Perioden sta-tuiret, nach welchen alles in der Welt zu seinem vori-gen Stand und Wesen wieder zurückkomme» sollte. —Krünit,. XXVIII. Ü21.
Platkenscheeren s. Tonsur.
Plattirle Talglichter. Ein Ungenannter im Braun-schweigischen, hat dir Erfindung gemacht, Talglichtermit Wachs zu plattiren» daß sie den Wachslichtern anBrauchbarkeit und Schönheit sehr nahe kommen, unddoch mehr, als um die Halste wohlfeiler seyn sollen. —Mag. all. neuen Erf. V. 185.
Platzpulver s. Knallpulver.
Plectrum. Ein musikalisches Instrument der Alten, wel-ches die Sappho 604 Jahr vor Chr, Geb. erfand. —Krünitj. LX 1 U. 430.