Band 
Dritter Band.
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Pochwerke

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zugehört. Pristley aber hat bei seinen fast unzählba-ren Versuchen über diesen Gegenstand, so manches abge-ändert, und einfacher eingerichtet» daß man ihn billigals den Erfinder der jetzt üblichen Vorrichtungen ansehenkann. Einen eignen pneumatisch > chemischen Destillir-apparat hat Lavorsier beschrieben. Auch Gött,ling bat 1784 Vorschriften gegeben, die Luft aus ei-nem Gefäße ins andere zu bringen; und der Eame-ralbaudirectoc Grub er in Prag hat eine eigne Einrich-tung zur Bestimmung des Luftgehalts in verschiedenenFlüssigkeiten beschrieben. Gehler III. 522.Fischer. IV) z.

Einen pneumatischen Apparat, womit manjede Versuche über die Verdünnung und Verdichtung derLust, und aller Acten von Gas- und Luftmischnng ingegebenen Verhältnissen, durch Pumpstangrn und Häh-ne, auf eine so einfache, als leichte Art, bewirken kann,hat der Pros. der Physik am Athenäum zu Turin , Vas,salli Eandi erfunden. Allg. Lik. Zeit. Jntell. Bl.Jena 1802. N. 137.

Pochwerke. Die Vortheile des Pochens haben schon dieAlten gekannt, aber die Mittel, deren sie sich dazu be,dienten » waren die allerunbequemsten und kostbarsten.Sie haben die Erze in Mörsern mit der Hand zu einemgröblichen Pulver gestoßen, und dies mit solchen Hand-mühlen, als sie beim Getraide brauchten, so fein zer-mahlen, daß da« Schlämmen oder Waschen möglichward. Unsre jetzigen Pochwerke sind Stampsmühlen,auf denew schwere, mit Eisen deschuhele Stampfen, oderPuchstempel, von einer Daumwelle. die ein Wasserradtreibt, gehoben werden, und die Erze in dem, mit ei-ner eisernen Platte ausgelegten Puchkasten, oder Puch -trog zerstampfen« Mörser und S»ebe haben in Deutsch -