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Dritter Band.
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Purpur

des Purpurs Gelegenheit gegeben habe. Einige setzendiese Erfindung unter die Regierung Phönix II.-nigs zu Tyrus , etwas über 1500 Jahr vor Chr. Geb.andere in die Zeit, da Minos I. in Creta regierte,ohngesähr 1440 Jahr vor der christlichen Zeitrechnung.

Die meisten legen die Ehre der Erfindung, die Stoffemit Purpur zu färben, dem Herkules von Tyrus bei,der seine ersten Versuche dem Könige in Phönicirn über« !reichte. Aus allem gehl zum mindesten das hohe Aller ^

desselben hervor. Nach dem Bericht des Alterthumsging die Purpurfärberey bei den Tyriern am besten vonStatten. Die Syrer holten den Purpur von Tycu«.(Ezech. 27, l6.) Die Alten hielten die Purpurfarbe vonsehr hohem Werthe, daß sie besonders zum Dienste irrGottheit bestimmt war. Moses wandte viele Zeugevon dieser Farbe zu den Werken der StiftShülte unbder Kleidung des Hohenpriesters an. Die Babylon!»gaben ihre» Götzen Kleider von Purpur. (Irrem, ro g.Baruch 6, 12. 71.) Auch war der Purpur das Untrr-scheidungszeichen der größten Ehrenwürden. Der Königvon Phönicien , dem, nach der Tradition, die erstenVersuche von dieser Farbe überreicht wurden, behielt sichsolche für seinen Thron vor. Nach Ion. Z, 6. HoheLied Salom. 7, 5. i. Macc. n, 58. 2. Macc.

4, 38. war es eine Tracht der Könige, und vornehmer ^Leute. Daniel ward mit Purpur gekleidet. (Oan. 5,

7, 16. 2y.) Auch Homer (Jl. 4, 144.) giebt zu ver-stehen. daß es nur Fürsten zukam, diese Farbe zu tra- i

gen. Die Beschreibung der verschiedenen Arten des !

Purpurs, und der Art der Bereitung, gehört nicht hie-her. Gat lerer I. 35. Goguet. II. 86. ff. 328.Krünitz. LXVIII. 774. ff. s. Golvpurxur. 1t. 8är> !berry. ^