Band 
Dritter Band.
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Quecksilber

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micus, der vor Anfang der griechischen Monarchieschrieb, versichert, daß DadaluS sich des Quecksilberszur Belebung einer hölzernen Statüe bedient, und sol-ches von den Priestern zu Memphis kennen gelernt ha,be, auch daß bereits der erste Hermes, wäs kaumglaublich ist, die Kunst, selbiges aus dem Zinnoberdarzustellen, verstanden hätte. Aristoteles gedenkt eben-sals dieser Geschichte, führt auch daS Quecksilber in sei-ner M-tocologie mit an. Theophrastus Eresius lehrt auS dem Zinnober durch« Re den in einem kupfer.nen Mörser mit Essig das Quecksilber abscheiden. Di-oScorides wußte, daß das Wass-rsilberaus ZinnA >er gewonnen, und auch gediegen ge-

sunden werde; er kannte dessen Flüchtigkeit. Schwere,und die Schädlichkeit ihres Genusses. Plinius undWitruvius beschreiben zwar dessen Gewinnung aus demZinnober, den sie ebensals lVliniurn nennen, immernoch sehr mangelhaft, geben aber seine Eigenschaftenschon genauer an, und kennen seine Benutzung zumVergolden. Letzterer erwähnt auch des gediegenenQuecksilbers. Galen führt das Quecksilber zwar mit an,übergeht aber dessen arznepiscken Gebrauch, und scheintes mit den mehresten seiner Zeitgenossen als gefährlichesGift zu verabscheuen. Usberhaupt hielten eS die Altenfür ein Gilt. Die arabischen Aerzte, Geber, ausdem VIII. Jahrhundert, und später Rhazes und Avi«renna lehren bereits die Bereitung des Aetzquecksil-bersublimats, und eines rohen Quecksilberprä-parats. Von den Arabern kamen die Quecksilbersalbenzu den Europäern, und diese gebrauchten die sogenanntesarareniscke Salbe von dem XI. Jahrhunderte an. Pe»ter Htspanus, der erst Arzr war, nachher 1276Pabst wurde,, und den Namen Johannes XXI. an»