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Dritter Band.
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Räderuhr

paßten, so kann man wohl von dieser Zeit» nemlichvom XI. Jahrhundert, den Ursprung der ersten Uhrenableiten. Hamberger räumt auch ein, daß obnqe-fähr im Xl. Jahrhundert es Uhren mit Rädern und Ge-Wichten in den Klöstern gegeben habe, hält sie aber fürkeine europäische Ersiudüng, sondern für eine Erfindungder Saracenen. (Beckrn, Ers. I. 169 ) Die Uhrensollen damals nicht blos mittelst eines Zeigers die Skun-den angegeben, sondern auch geschlagen haben. Abernicht alle Klöster waren schon mit Uhren versehen. ImXIII. Jahrhundert findet man der Uhren in Klöstern ver-schiedentlich erwähnt. Aus allen Nachrichten gehe« soviel hervor, daß ohngcfähr im XI. Jahrhundert die Rj-deruhren, durch Gewichte bewegt, in Europa jhren An-sang nahmen, und daß sie besonders in den Klöstern zufinden waren. Ausgemacht ist eS aber nicht, ob Europa dir Ehre der Erfindung gänzlich gebühre, oder ob sievon den Saracenen zu uns gekommen find, wo oft man-cherley mathematische Wissenschaften lange verborgen blie-ben. So viel wissen wir wenigstens, daß die vollstän,digste Räderuhr, wovon man Zeugnisse beibringen kann,diejenige gewesen, die der Sultan in Egvpten imJahre rsZs an Kaiser Friedrich II. zum Geschenküberschickie, und die so außerordentlich künstlich gewesenseyn soll, daß ihr Werth sich in den damaligen Zeitenaus 5000 Dukaten belaufen habe. AuS diesem Jahrhun-derte reden die Schriftsteller oft von Uhren; sie müssenalso schon ziemlich bekannt gewesen seyn.

Die ersten Uhren waren nur Stundenuhren.An den Minutenzeiger dachte man noch nicht. Größten-teils zählten die ersten Ukren die Stunden nach italieni-scher Art, nemlich von 1 bis 24. Daß diese Einrich-tung abgeschafft worden, scheint eine Folg« der Rrfor»