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Rändrrirrädchen
die Engländer den Münzen unter Eromwell zuerst g,,geben, wie die halben und ganzen Kronen von 165zbeweisen. Man grub die Schrift in einen stäblernenRing, legte die Münze in denselben, und trieb fle unterdem Druckwerke so sehr aus, bis sie den Eindruck vomRinge annahm, den man hernach wieder ablösete. In.zwischen geben einige diese Erfindung älter an. InDeutschland soll ein Nürnberger Goldschmied, JohannJacob Mollraben zuerst die Randschciften angegebenhaben. Das jetzt gebräuchliche Ränl^lwerk soll am Endede« vorigen Jahrhunderts in Frankreich von einem In-genieur,. Castr in g, erfunden, und im Mai 1665 zuerstgebraucht seyn. Mit diesem Werkzeuge konnte ein Arbei-ter in einem Tage 20.000 Platten rändern. Inzwischenist zu vermuthen, daß man schon vorher ein ähnlichesKräuselwerk in Deutschland gehabt hat. In Zellecseldesind die ersten Ausbeulelhaler M't einer Randschrist imJahre 144z geprägt worden. Beckm. Techno!. 701.
Ränderirrädchen. Ein Instrument zu deren Verferti-gung hat I. G. Prasse erfunden. — Geißler Be-schr. d. neuest. Jnstrum. I. 72.
Rätelwache. An einigen Orten heißt die Schnarre oberSchnurre, welche die Nachtwächter statt des Horns ha-ben, die Nätel. Daher die Benennung Rätelwachein Hamburg , welche daselbst 167a errichtet ist. Beckm.Elf. IV. >zc>.
Räthsel. Don der Gewohnheit» Räthsel zu errathen,auszugeben, findet man schon Spuren in den ältestenZeilen. Simson gab den Philistern ein Räthsel auf.B. d. Richt. 14, Die Königin von Arabien woltteden König Salomo durch Räthsel in Verlegenheit brin,gen. r. B. d. Kön. 10, a. Ezechiel giebt den Isra-elitin «in Räthsel aus. Ezech, 17, 2.