^62 Rauchfänge
222. -- Ein anderes Mittel erfand der Baumeister 8.Ingenieur Boreux. Das. I. 2z. — Andere Mittelhaben noch Piault und Chankrin angegeben. —Busch Almanach. IX. zzr. XII. 870.
Rauchfänge. Eine Erfindung, das Usberraucken dersel«den in den Küchen zu verhüten, hat Scheyer 17g?bekannt gemacht. - Busch Almanach. III. g.08.
Rauchkammer. Die vorthrrlhaste Anlage derselben i«den Gebäuden hat E. G. Fix 1805 gelehrt. — BuschAlmanach XI. zzo.
Rauchmalzdarre. Eine sehr vortheilhafte hat Neuen-hahn d. I. erfunden, und 1795 beschrieben. — Reichs,anzeig. 1795. N. 204. S. sozz.
Rauchwerk. Die Kunst, solches zu färben, hat manwenigstens schon im XII. Jahrhundert verstanden. Esscheint, man habe es meistens roth gefärbt. Man fin-det roth gefärbte Schaffelle. Auch Marder- und Herme«
. linfeüe sollen roth gefärbt seyn. Vom Hermelin ist «Sglaublich; aber bei den dunkeln Mardern und Zobelnist diese Färberry schwerlich anwendbar gewesen. Beck-mann Ecf. V. 6z. s. Pelz.
Rnupensäure, (acickurri bomb^curn) eine eigne, indemSeiden wurme, besonders im Zustand« der Puppe,enthaltene Säure, hat Chaussiers um 178z ausderselben geschieden. Auch bei andern Insekten hat mannoch eine freye Säure entdeckt. Dehne fand dergleichenin den Maywürmern (Msloi xroacarukeus und wuru-lia) und in dem, aus ihren Gelenken quellenden Safte,mit etwas Ammoniak verbunden; Chaussier in denHeuschrecken, Johanniswürmern, u. a. Insekten; Fou-croy in den Slinkkäsern (Luprestis) und Raubkäfern.Gcen syst. Handb. d. Chemie U. tz. 1619. f. — Fi-scher. IV. 144.