Band 
Dritter Band.
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Regenbogen

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über den letztem Umstand der sicilianische Abt Mauro«lykus aus Messtna 1575 geurtheilt; auch scheint exder erste gewesen zu seyn, der sieben Farben zählt»und nennt daher den Regenbogen siebenfarbig. Jo-hann Fleischer, Rector zu Goldberg, nachher Predi-ger zu Breslau (gest. rzyz) legte, nach vielen bishervorgebrachten Thorheiten, >571 den ersten Grund zurwahren Erklärung des Regenbogens. Endlich lehrt«Marcus Ankonius de Dominis, Erzbischof zuSpalatro, die richtige Erklärung des Haupt- Regenbo-gens. Seine Erklärung ward zwar nicht eher» alsi6n von Bartolus zu Venedig herausgegeben; abernach Newtons Zeugnisse, war sie schon 20 Jahre zu-vor fertig geschrieben, und also im Jahre 1591 vorhan-den, welches 4 Jahre vor Eartesius Geburt war,der sich also die Ehre diesem Erfindung, die dem de Do-minis gebühret, unrechtmäßiger Weise zugeeignet hat.CartesiuS verfolgte aber diesen Weg weiter, erklärteauch beide Regenbogen richtig, aber nur als helle, nichtals farbige Bogen. Also fehlte nur noch die wahre Er-klärung der Farben. Diesem Mangel abzuhelfen, warerst Newton fähig, dessen Entdeckungen über die ver-schiedene Brechbarkeit der im Lichte enthaltenen Farben-stcahlen, sowohl die Entstehung als die Ordnungder Farben, mit Einewmale vollkommen erklären.Wols schrieb deS de OominiS Entdeckungen Kex-tern zu; aber dieser äußerte seine Gedanken nicht eher,als zu Anfang »605, da er sie Brenggern mittheil-te. Das Jahr darauf entdeckte er sie dem EngländerHarriot, der in seiner Antwort seine Meinung billig-te, und i6ly schrieb er sie an Johann Remus inWien . Bekanntlich fleht man zuweilen mehrere Re-genbogen zugleich, wovon der erste oder innere alle-