Band 
Dritter Band.
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Reiß

bequemen und nützlichen Gebrauch eingerichtet. Mag.all. neuen Ers. HI. ziZ. s. Slutzuhr.

Reiß. Stammt auS Indien , und kam vermuthlich vonBactria, Susia, Babylon und dem untern Syrien nachEuropa , wo er sehr gebautt wird. D>e Zeit, wenn erzuerst nach Italien gelangte, ist unbekannt. Vor Alterswurde er glücklich um Verona gebauet, und von dock,und auS Egypken nach England gebracht, bis er bmch«inen bloßen Zufall in Carolina eingeführt wurde. Erwurde daselbst zuerst um 1688 von dem Statthalter derProvinz, Nathanael Johnson gepflanzt; da ab«der Saamen klein und schlecht war, so machte die Cul-tur keine sonderlichen Fortschritte. Im I. 1696 brachteder Zufall ein Schiff von Madagaskar dahin. Der Herrdesselben schenkte an Wood ward ein halbes Büschelvon einer der besten Sorten, und aus diesem kleine«Anfange entsprang «ine große Quelle des Reichthums fürdie südlichen Provinzen von Amerika . In einem Zeit,räume von etwas mehr als einem halben Jahrhundert,wurden 120,000 Fässer Reiß auS Südcarolina, und18,000 aus Georgien ausgeführt, und das alle« Ueber-bleibsel von einer Schiffeproviflon, die in einem Sackezurückgeblieben war. Pennant arct. Zool. (Uebers.)II. 356.

Reißbley, Graphit, Schreibbley. In den Schrif-ten der alten Griechen und Römer findet sich von diesemMineral nichts. Der erste, bei welchem Beckmanneine zuverlässige Erwähnung desselben fand, ist ConradGesner , im I. 1565. Doch vermuthet ersterer selbstnoch ältere Erwähnungen. Dreyßig Jahr später hak-salpin schon eine vollständigere Nachricht davon gege-ben, und z Jahre nach Cäsalpin hat Jmperato einenoch bessere Beschreibung geliefert. Schon Jmperato