Band 
Erster Band.
Seite
XII
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Vorrede

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Ich werde nicht nöthig haben, zu sagen, daß dieArbeit, die ich nicht ohne Schüchternheit dem Publicohier vorlege, die Frucht mehrjähriger Bemühungen ist.Eben so wenig werde ich auch nöthig haben, zu versi-chern, daß ich ihre Unvollkommenheiten, und die ihranklebenden Mangel recht sehr fühle. Niemand empfin-det dies stärker, als derjenige selbst, der sich einemsolchen Geschäfte mit dem größten Vergnügen, mit deminnigsten Bestreben, etwas Brauchbares und Gemein-nütziges zu liefern, und mit dem herzlichen Wunsche,dem Publico nützlich zu werden, unterzieht, und da-bei allenthalben auf Berge stößt, die nicht zu überstei-gen sind, und Lücken vor sich hat, die er nicht aus-zufüllen vermag.

Aber diese unübersteigbaren Berge, diese nicht aus-zufüllenden Lücken, konnten mich doch nicht abhalten,mein Vorhaben auszuführen. Ich leiste, was ich un-ter den vorliegenden Umstanden leisten konnte, fürchtenicht bittern Tadel der'Kunstrichter, welche die mit ei-ner solchen Arbeit verbundenen Schwierigkeiten, so wieden, an diese, sichtbar gewandten Fleiß, nicht ver-kennen werden.

Mögen meiner Arbeit immer noch bedeutende Man-gel ankleben! Sie ist doch die erste, die in ihrer Artvollständig erscheint, ohne daß das Publikum durch ei-ne unabsehbare Reihe nachfolgender Bände in Verlegen-heit gesetzt, und zur gerechten Unzufriedenheit verleitetwird. Und wenn ich auch erst nach mehrern Jahrendamit hervorgetreten wäre, so würde sie dennoch man-