Fabel
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sind; 2) die sogenannten gemeinen Extravagan-ten (kixtravgAantes corarnunss) weiches cbenfalS eineums Jahr 1484 zusammengetragene Privatsammlung ist,worin Decretaien bis auf den P. Stylus IV. enthal-ten sind; 3) die Sammlung des Petrus Matthäus,welche er unter dem Titel des siebenten Buchs der De-cretalen herausgegeben hat. Aber alle diese Sammlun-gen haben niemals die päbstliche Bestätigung erhallen,und sind daher in Gerichten von geringem Ansehen, obsie gleich dem zweyten Theile deS Lor^orir iurir ca»o-niol einverleibt sind. — v. Selch ow Gesch. der inTeutsch!, geltend. Rechte.- Z. 164. —- Fabric. II.IVZZ. 1034.
sabel. Der Ursprung der Fabel geht in das graue Al-terthum; doch haben die Morgenländer sich eher darinhervorgethan, als die Abendländer. Sogar in der Bi bel (Buch der Richt. 9 ) findet man schon eine Spur da»von, wo Jotham eine Fabel von den Bäumen, diesich einen König erwählten, erzählt. Es hat also schonlange vor den Zeiten des Hesiodus Fabeldichter gege,den, und es ist ein Irrthum, wenn man diesen fürden Erfinder der Fabel hält. Auch die Araber habenschon in den ältesten Zeiten an dem Lockmann, densie zu einem Zeitgenossen des Salomo machen, einen be,rühmten Fabeldichter gehabt. Einige sind sogar auf dieMuthmaßung gekommen, als ob Lockmann und Aesopeinerley Person gewesen wären. PhädruS , ein Thra»