Ableger
derls, in Deutschland den Ablaß feilbieten ließ, doch sin»den sich schon Spuren davon in frühern Jahrhunderten.Aber die schändlichste Prellerei in dieser Hinsicht fand un-ter Pabst Leo X. statt, da Johann Tezel, ein Do-minikaner-Mönch aus Pirna in Meißen gebürtig» 1517zu Freyburg, und an andern Orten, den Ablaß öffentlich,predigte, und dazu mit völliger pabstlicher Gewalt versehenwar, um dir Menschen ums Gelb zu bringen. Rein-hard Einl. in der Gesch. d. christl. Kirche. 538.Reim mann kist. lit. III. 21. Fabric. II. 1054.1061. III. z8c>. 417.
Ableger. Die Kunst, von stark besetzten Bienenstöcken Ab-leger zu machen, war schon lange bey den römische»Landwirthen üblich, und scheint dem Columella (XIII.y.) bekannt gewesen zu seyn. Auch den Griechen warsie nicht unbekannt. In neuern Zeiten hat Staubt»meister die leichteste Methode dazu angegeben. Oeko-nomische Hefte. 1800 März. 264.
Ablösung der Glieder. Dazu hat Leonhard Bo-tallus, Leibarzt K. Carls VIII, in Frankreich , einebesondere Maschine erfunden. Fabric III. 534.
^.Iisosssus rneäiastiui, und xsricsrclli, hatAvenzoar , ein arabischer Arzt im XII. Jahrhundert,der sich meist zu Sevilien aufhielt, und 135 Jahr altwurde, zuerst bemerkt, und nach seinen Kennzeichen undKuren beschrieben. Fabric. II. 812.
Absingen. Das Absingen der Psalmen in den Kirchen,oder die Collecten, hat Manne rtus Claudianusentweder zuerst aufgebracht, oder doch in der WienerischenKirche angeordnet, wo sein Bruder Manne rtus Bi-schof war. Er war Presbyter zu Wien , und starb imI. 470. — Vollbeding Archiv. 6. .
Abstrich. Den sogenannten Abstrich, der dem Zinn in