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Aeolipile
ßen, den Fremden zu zeigen, rc. Auch waren die Opfer,gerathschaften in seiner Verwahrung. Von der Aehnlich»keit der Geschäfte unsrer Küster, mit denen, eines H.säi«tui zu den Römerzeiten, ist auch diese Benennung beiuns übüch geworden. — Funke neues Real - Schullex.I. zv. st Küster.
Aeolipile (Dampfkugel, Windkugel). Der Erfin-der dieses Werkzugs ist unbekannt. Es war aber bereitsim ersten Jahrhunderte bekannt. Vitruvius , der zuden Zeilen Augusts lebte, hat es schon beschrieben. Wolfnützl. Versuche II. 460. ff. Gehler IV. 771.
Aeolusharse, Windharfe, ein Saiteninstrument,welches, dem Winde ausgesetzt, für sich zu tönen anfängt,soll von dem Jesuiten AthanasiusKircher (geb. 1602,gest. 1680.) erfunden seyn. Gehler V. 12. Lärclier,VKonurZ 148.
^oooucbreur. Der erste unter den Aerzten, der sich mitder Entbindungskunst selbst befaßt, und das Geschäft deSAccucheurs versehen hat, war Paulus Aegineta , «ingriechischer Arzt des VII. Jahrhunderts. C. W. Kestsner Hist. d. m«d. Gelahcth. zic>.
Achromatische Fernrohre, hat ein englischer Künst-ler, John Dollond , im Jahre 1755 erfunden. ImJahre »758 trieb Dollond die Verbesserung seinerFernröhre noch höher, indem er seine Objectivlinsen ausdrei Glasern zusammenzusetzen anfing. Sein Sohn,Peter Dollond » hat nachher diese dreifachen Objectiv-gläser in noch größerer Vollkommenheit verfertigt. Geh-ler I. ZZ. V. 9. — Fischer II. 417.
Ackerbau. Alles, was über die Erfindung des Ackerbau-es aus den ältesten Zeiten, und bei den ältesten Völkerngesagt werden kann, beruhet auf Ungewißheiten, und be-fiehl in Fabeln und Widersprüche». Es ist zu begreifen,