Aerzte
einzige, was ihm gelang, war, Seifenblasen mit brennba-rer Luft gefüllt, hervorzubringen, welche aufstiegen, undan der Decke des Zimmers zerplatzten. Eben dergleichenSeifenblasen sind auch 1782 von Lichten berg in Göt-tingen gemacht und wahrscheinlich die ersten, sichtbar inder Lulk aufsteigenden Körper gewesen, welche die mensch-liche Kunst hervorgebracht bat. Die große E frndung derasrostacischen Maschinen ward im August 1782 von zweiVrüdern, Stephan und Joseph Montgolfier,P pierfabrikanten zu Annonoy in Vivarais, gemacht.Der Name Ai-rostat. ist diesen Maschinen zum erstenMale von le Noy, 178Z beigelegt worden. Gehler I.§4 Won einer Lustschifferey hat übrigens schon Mag»nus PcgeliuSzu Helmstedt, und der Jesuit Fran-ciscus Lana, ums Jahr 1670. eine Idee gehabt.Reim mann tilgt. lit. III. 575. Mehrere Nachrichtenvon frühern, über diesen Gegenstand gehabten Vorstellun-gen, und zum Their gemachten Versuchen, findet manbei Krüniz I^XXXI. 584 ff. Ausführliche Ge-schichte der asrostatischen Maschinen in den^rrnalss clos srts et naanukact.ursg P. Orsill^ lom.XIV. x. »8o. — Fischer I. 62.
Aerzte. Arzneywissenschast. Vor Moses Zeitentrifft man keine Nachricht von eigentlichen Aerzten an.Auch Hiob , der mir der schrecklichsten Krankheit heimge-sucht war, nahm seine Zuflucht nicht zur Arzneykunst.Man hielt Krankheiten für eine Strafe Gottes undwandte sich deshalb an die Priester, oder an die Gottheitselbst, um Genesung zu erlangen; menschliche Hülfe er-wartete man nicht. Da Moses (2. B. 21. ly.) na-mentlich von Aerzten redet, so ist vielleicht deren Ursprungin diese Zeit zu setzen. Die vielen allgemeinen und be-sondern, in Egypten herrschenden Krankheiten, veranlaß-
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