Aerzte
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ten, daß man sich mit geschickten Mitteln zu beschäftigensuchte, um diesen abzubelsen. Hiedurch standen Aerzteauf, deren es in Egypten schon zu Jacobs und JosephsZeiten gab. In keinem Lande hat es auch wohl so vielAerzte gegeben, als in Egypten, und es ist merkwürdig»daß die Aerzte in den altern Zeiten lauter Priesterwaren. Aber die Egypter vertheilten die Gegenstände derArzneykunst unter mehrere Personen, und es gab daherfür verschiedene Krankheiten, z. E. für Augen, Kopsschmer»zen, Zahnweh, Krankheiten deS Unterleibes, rc. besonderre Aerzte. Auch stand die Art, den Kranken zu kuri-ern, nicht in der Wahl der Aerzte; denn alle Regelnder Arzneykuust waren in gewisse heilige Bücher eingetra-gen, nach denen die Aerzte sich richten mußten. Wennsie davon gbwichen, und der Kranke verlohr das Leben,so wurden sie mjt dem Tode bestraft. Jede Krankheithatte ihren Arzt aus der Priesterkaste, und unter den hei-ligen Büchern der Egypter waren ü blos medicinischenInhalts. — Bei den Ebräecn gab es ordentliche Aerzte,wie auS mehrn» .Stellen der heil. Schrift hervorgeht,(r B. d. Kön. 15, sz. 2 Chron. 16, 12. 2 B d.
Kön. 20, 7. Jcs- 6. Z8 21. Jerem. 8- 22.Ezech. Zv, 21.) Der Stamm Levi war bei ihnen völligauf egyptischen Fuß eingerichtet. Einige aus demselbenlegten sich aus die Medicin, und für einige Hauptkrank-heilen gab Moses eigene Gesetze. Wie es mit den Ba-bylon irrn gewesen ist, weiß man nicht. Bei denGriechen fehlen die Nachrichten über den Zustand derArzneykunst vom trojanischen, bis zum pe^opouesischenKriege. Doch hatten die Alklepiaden Z berühmte Schu-len zu Rhvbus, Eos und Enibus angeregt, und Hero»dot, der zur Zeit des peloponesischrn Knegcs. ums Jahr4Zo vor Eh. G. nach dem Hippskrales lebte, redet