r-S ^
Alkäisches Sylbenmaaß
3r
Alcäiscbes Sylbenmaaß. Ist von Alcäus , einemder berühmtesten Lyrischen Dichter des Alterthums, auSMitvlene, aus der Insel Leebos, gebürtig, der zur Zeitder Sappho , gegen 604 Jahr vor Ch. G. lebte, erfun-den. Kurzgef. Handwörter b. d. schön. Künste.Leipz. 1794. I. Zs.lckemie. s. Chemie.
lexandrinische Chronik, ist unter dem Namen cüro-nicon xoscksls, auch kasti siouli bekannt, weil sie inSicilien gefunden, und nach Rom gebracht worden.Zwey Gelehrte haben daran gearbeitet, der eine von Er-schaffung der Welt bis 35.4, der andere bis 630, eindritter fügte ein chronologisches Verznchniß der Kaiserbis 1042 bei. — Meusel Leitfaden II. 586. f.
Alexand rinische c Vers. Seinen Ursprung leitet maninsgemein von einem erzählenden Gedichte her. Alexan-der der Große genannt, das im XII. Jahrhundert infranzösischer Sprache von vier Verfassern, deren einerAlexander von Paris hieß, geschrieben worden ist..Dies soll das erste Gedicht in zwölfsylbigen Versen gewe-sen seyn, da die alten Romanzen achtsyldige halten.Sulzer I. 46. — Nach Fabric. (II. 735) hat derVerfasser dieses Gedichts, welches die LiebesgeschichteAlexanders des Großen zum Gegenstände haben soll,Lambert le Cors, oder der kurze Alexander Pa-risiensis geheißen.
Algebra. Algeber. Schon Diophantus, ein berühm-ter Mathematikus zu Aiexandrien, der nach einigen umsJahr 360, nach andern aber schon zur Zeit des KaisersAntonim , im II. Jahrhundert lebte, hat die Algebergekannt, und wird sogar für den Erfinder derselben ge-hatten. — Er schrieb rz Bücher von der Rechenkunst,wovon sich die 6 ersten erhallen haben. Dieö ist unter