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Erster Band.
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Anatomisches Theater

Kiulio Zum m o (nicht Zumbo), der 1656 zu Svra»kuS geboren war, und 1701 starb, machte unter seinerAussicht den Kopf einer, von jenem secirten Weibsperson/sehr tauschend nach, und 1719 erschien von diesemKunststück schon eine Beschreibung von Dan. hoff«mann in Tübingen . Da Zummo den Kopf kür sichnoch einmal heimlich nachgemacht hatte, und damit nachFrankreich gegangen « ar, wo er die ganze Sache fürseine E>si>düng ausgab, aber kurz darauf starb, sonahm d- Neues einen andern Wachsbossirer, Namensde la Eroix aus Frankreich , zu sich, der den erwähn-ten Leichnam nach allen seinen Theilen auf das schönstein Wachs bossirte. Im Zabre 1721 ließ P. la Coerre-ge dergleichen Figuren in Hamburg sehen, und >737wurde» dergleichen in London zum öffentlichen Verkaufausgestellt. In der Folge haben mehrere Künstler, be-sonders Excole, Lelli, Giovanni Manzolini , unddessen Ehefrau in diesem Fache gearbeitet. Letztere starb1755. Fontana zu Florenz sing vor mehr als 20Jahren an diese Kunst zu einem höhen Grade der Voll-kommenheit zu bringen. Zu ihrer Beförderung gehört«auch Antonio Galli, Pros. der Anatomie.zu Padua .E. Winkelhausen Ideen üb. die beste Anwend. derWacksbiiderey. Frkf. a. M. 1798. — Viel früher alsAummo, nämlich vor 200 Jahren, hatte übrigens schonJacvpo Vivio ähnliche Werke unternommen, und un,ter andern nach dem jüngsten Gericht des Michelange-lo ein Basrelief in gefärbtem Wachs ausgeführt. —,Fivrillo Pesch. d. Mahlerei I, 465. s.

Anatomisches Theater. War schon zu Pisa 175z,

, zu Upsala gegen die Mitte des XVll. Jahrhunderts; zuAltars lüZv. Zu Nürnberg wurden schon im XVI.Jahrhunderte anatomische Demonstrationen gehalten; aber