Aprikosen.
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den ist 1581 gestiftet. In Stockholm ist einer, Na»mcns Lucas, um 1560 der erste Apotheker gewesen.Im Zahr 1675 waren in Stockholm Z Apotheken ,seit 1694 ist die Anzahl neun. Die erste Apoiheke zuUpsala ist 1648 angelegt. Um eben diese Zeit bat auchGöth'burg die erste Apotheke erhalten. Nach Ruß-land wurden im XVI. Jahrhundert Aerzte und Apo-theker berufen. Beckm. Erf. II. 489 Im XV.Jahrhunderte ahmte man erst in Frankreich die Sitteder Araber nach, daß man die Apotheken der Aufsicht derStaalsärzte, und der Faculläten unterwarf. In Deutsch-land waren um diese Zeit die Apotheker nur größten»theils Medicinal-Handler, die die Arzneymittel nichtselbst bereiteten, sondern solche aus Italien kommen lie-ßen, und verkauften. An den mehrest«« Orten warendie Apotheker zugleich Zuckerbäcker. Sprengel Ge-schichte d. Arzneyk. II. 627. s. Pharmaceurik.
Aprikosen (krurruo urmsoiscu L.inn.). Der Baum sollursprünglich in Armenien zu Hause seyn; daher die sy-stematische Benennung. Die deutsche Benennung leitetman von sxricus her, weil die Aprikosen der Sonnesehr bedürfen, wenn sie reifen sollen. Zu den Zeitender Siege Alexanders, etwa ums Jahr z?.o vor Ch.G. wurden die Aprikosen nach Griechenland und Epirus gebracht. Aus letzterm Lande erhielten sie die Römer,durch diese die Gallier, und nach England kamen sieerst unter Heinrich VIII. , der 1509 zur Regierungkam. Nachher sind sie auch in andere Länder verpflanzt.Dir französische, englandische und spanische Benennunghat mit der deutschen viel Ähnlichkeit. Busch Handbsd. Ers. I. 182.
regio s. Königswasser.
Aquakinta s. Kupserstecherkunst.