^rickrneücu irikirntorum
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beslade, worinnen Most's Schriften aufbewahrt wur»den. Von Königlichen Archiven findet man bei den Per-sern die ältesten sichern Spuren. Darius Hystas-pis (um 3460) hatte zu Babylon ein Archiv. (Esr.5, 17. 6, 1.) Auch bei den Römern sind die Tem-pelarchive von hohem Alter. Bey den Deutschen fin-det man die erste Nachricht von Archiven zur Zeit-Carl-des Großen (zwischen 768 und 8r4 nach Ch. G.). Dieältesten Archive in Deutschland waren in Klöstern.Busch Handb. d. Ecf. I. 206.
Lritfimetiea inki nitorunr, hat derEngländer Joh.Wallis 1655 erfunden. Den mathematischen Beweisihrer Richtigkeit hat Franz Asmael Bulliald »662gegeben. Vollbeding Archiv 40.
Arithmetik. Die Theorie der Rechenkunst wurde wahr-scheinlich sehr spät ergründet; aber die Ausübung der er-sten Operationen dieser Wissenschaft verliert sich gewiß imgrauen Alterthum. Bei den Egyptern und Phöni-ziern hat die Rechenkunst ohnstreilig ihren Ursprung ge-habt; d. h. diese beiden Völker haben zuerst die Kunst,Zahlen zusammen zu setzen, und auszurechnen, aus einengewissen Grad der Richtigkeit gebracht. Aus Gründenlaßt sich vermuthen, daß auch die Babylonier zu denVölkern gehören, die sich am ersten mit aus die Wissen-schaft der Zahlen gelegt haben. Die Chineser hattenvon den alieraitesten Zeiten an, eine weitläustige Kennt-niß in der Rechenkunst. Auch die Peruvianer, zudenen man auch die Mexicaner setzen kann, scheinenziemlich großen Fortgang im Rechne» gehabt zu haben.Ueberhaupt haben sich die Kenntnisse im Rechnen ur-sprünglich erst in großen Reichen, oder bei Völkern, die«inen weitläustigen Handel trieben, entwickelt; dahinge-gen andere, bei denen das Gegentheil Statt fand, da sie