gie galt etwas bei den Großen. Daher Kastn er einmaldie Frage auswarf: Ob die- Astronomen klug daran ge-than harren, daß sie so ehrlich gewesen wären, die Astro-logie aufzugeben? Durch völlige Bestätigung des coper-nicanischen Systems und allgemeinere Verbreitung derbessern Astronomie sind endlich diese Thorheiten unterdrücktworden. Gehler I. 137. Fabric. allgem. Hist. derGelehrs. II. 69. Mensel Leilf. zur Gesch. der Gelehrs.II. 591.
Astronomie. Schon zu Hiobs Zeilen kannte man nichtnur einzelne Sterne, sondern ganze Sternbilder;den Wagen, den Orion, das Siebengestirn, u. a m.Man machte sogar damals schon Himmelskarten.Ein Beweis, daß Egypter und babylonische Ckaldäer schonlange zllvor den Himmel beobachtet haben müssen. Diezwey ältesten und größten astronomischen Völker, welchedie biblische und weltliche Geschickte kennt, und die Leh-rer aller übrigen Völker des Eldbvdens. waren die Egyp-ter und Babylonier. Die Egypter kannten schonvor Mose den Himmel aus Beobachtungen, berechnetenund sagten Finsternisse vorher, und schon in undenk-lich frühern Zeiten kannten sie nicht allein den Laus derSonne und des Mondes, und die darauf beruhende Ver-schiedenheit des Sonnen- und Mondjahres, sondern auchdie 7 Planeren, die nachher sogenannte ptolomäischeWelrordnung, und die 12 himmlischen Zeichen, u. dgl.mehr. Die Babylonier halten zu Alexanders M.Zeit» (38I2) auf Ziegelsteine geschriebene Beobachtungenvon 191,3. I. her; also seit A. 1949. Sie beobachte-ten und berechneten Finsternisse. Aber die Egypterharren nach dem Zeugnisse des Diogenes Laertjusbereits vor den Zeiten Alexanders 373 Sonnen- und832 Mondfinsternisse berechnet, welches einen Zeitraum
5