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Erster Band.
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Bader

Amtskleider anlegte. Judith fio, 3 ) badete sich, dasie zum Hol «fernes gehen wollte. Susann« (15.)badete sich mit ihren beiden Mägden im Garten. Die s

Tochter des Königs Pharao badete sich im Nil. 2 B.

Mos. s, 5. u. s. w.

Bader. Haben später, als die Barbirer, und zwar ohnge,fähr in der Mitte deS vorigen Jahrhunderts» die Er-laubniß zur Ausübung der Wundarzneykunst, erlangt;und dies doch auch nicht überall und allgemein. Die 8

Bader waren blos über das Baden und Schröpfenprivilegirt, und ob sie sich gleich in der Folge auch dasAderlässen anmaaßten, so durften sie doch dies nurin ihren Häusern unternehmen, selbst aber in die Woh-nung des Kranken zu gehen, war ihnen untersagt. DieBesorgung einer jeden chirurgischen, auch noch so gerin-gen Beschädigung aber, dursten sie weder in- noch au-ßer ihrer Osficin unternehmen. In der Folge, da dasBaden vernachlässigt wurde, hat sich dies nach und nachgeändert, und der Unterschied zwischen Badern und Bar-bierern ist in neuern Zeiten fast überall aufgehoben.Bernstein IV. 41z.

Badeschisf, auf der Spree zu Berlin , hat O. Welperum rgog. erfunden. Busch Almanach X. 560.

Bäckerhandwerk. Mit dem Backen beschäftigten sich inden ältesten Zeilen die Weiber, wie unter andern aus1 B. Mos. l8, 6. und Z B. Mos., 26. hervorgeht.

Doch gab es schon zu Josephs Zeiten Bäcker in Egyp-ten. (1 B. Mos. 40, 1. 16.) In Egyplen war über dievielen Arten des Königlichen Backwerks ein einzigerOderhofbäcker gesetzt. Nach Plinius (18,28.) kom-men erst im Jahre Z80 nach Erbauung Roms, öffent-liche Bäcker daselbst vor, die auch Pasteten backrm.

Auch folgten schon damals Bäcker den Armeen zu Felde.