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ensperson in Paris , Namens Margot, 1427 erfundenhaben. Auch bei den Juden war das Ballschlagen sehrfrühzeitig bekannt. Die Priester versäumten sogar denGottesdienst, und sahen dem Ballschlagen zu. (2 Mac«cab. 4, 14 ) In Gallien ist esebenfals sehr alt, undentweder aus Griechenland nach Marseille , oder durch dieRömer, nach der Eroberung Galliens , dahin gebracht. Dasin Frankreich übliche Bolantspiel, welches vom Ball-spiel herkommt, ist eine Erfindung des XV. Jahrhunderts.Busch Handb. d. Erf. II. a. S. 37. Stolle Hist.der Gelahrh. 64.
Lambocciade, Bambochade. In dieser Art Gsmähl»Le that sich Peter von Laar (geb. zu Laaren 1315.gest. 1673 oder 1674.) am ersten hervor. Da dieser einesehr üble, unregelmäßige Figur halte, so legten ihn dieItaliener den Spottnamen Lumkorro (Krüppel) bey,und davon haben die Gemählde den Namen erhalten,Allg. Kunstl. Lex. (Zürch 1763.) Vorr. IX. u. S.28«. , ' 'Nandelico s. Joujon.
Landel'ier, ein lederner, über die linke Schulter gehenderRiemen, den die Musketiere, rc. zu besondern Absichtentrugen, war schon im Jahre 1525, wo die Musketiereaufkamen, bekannt. Hoyer Gesch. d. Kriegskunst I.I5Y- l.
Landmaschine s. Bandmühle.
Land mühle, Bandmaschine. Mühlenstuhl.Schnurmühle, ist wahrscheinlich entweder in denNiederlanden, oder in Deutschland , entweder gegen da-Ende des 16. oder im Anfange des 17t Jahrhunderts er-funden. Danzig hat schon ums Jahr 1586, oder gar1579 eine Bandmühle gehabt, doch soll der Rath da-selbst, aus Besorgniß, diese Erfindung mögte eine Menge