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Erster Band.
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Bart

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würbe das Bar.ttragen Modssache. Die Geistlichenund MagistrakSpersonen sahen es bald fär eine Ehre, baldfür eine Schande an, den Bar! wachsen zu lassen. DieKönige waren selbst die Ursach dieser Veränderung.,Ludwig VU. hob auf Anratben des Petrus Lombar-dus, des i/ten Bischöfe von Paris , durch einen Be-fehl, den Gebrauch der Franzosen , lange Bärte zu tragen,auf. — Auch der König, Philipp August, ließ sichscheeren. Mehr als Zoo Jahr nachher suchte Franz I. den Bart wieder hervor, der aber mit Heinrich IV. , wel-cher noch einen Bart trug, wieder abkam. LudwigXlll. und Ludwig XIV. kamen beyde in einem bartlo-sen Aller auf den Thron, daher sich die Hofleute undBürger auch scheeren ließen, um ihnen in diesem Punkteähnlich-zu seyn. Da nun diese Monarchen älter wur-den, behielten sie nur einen kleinen Stutzbart bei, denLudwig XIV. gegen das Ende seines.Lebens auch ab-legte, um dem Hose seine grauen Haare zu verbergen.— Im Jahre rz2y singen die böhmischen Ritteran, lange Bärte zu tragen, da jeder sich vorher be-scheeren ließ Manche trugen auch Knebelbarre. —Der Erfinder der falschen Barte war ein Spanier.Aber Dom Pedro ließ izzr ei» scharfes Ve bor widerdie falschen Bärte ergehen, weil sich jedermann rasicte,und einen falschen Bart.trug. — Der Herzog von Lo-thringen erschien an dem Tage, wo Carl der Kühnevon Burgund, der am gren Januar 1477 vrr N .ucyblieb, begraben werden sollte, in Lrauerkleidern, undin einem goldnen Bacte, nach Act drr Beherzten,um seinem Feinde das Weihwasser zu geben. - InSchwaden fing man, nach Zeilers Bericht, erstlgisj an, binen Bart zu tragen. — Siglsmund,Erzdischvs von Magdeburg , und Bischof zu Hawerjtavt,