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Bart-Roß-Mühle
ein Sohn des Kuhrfürsten Joachim II. von Branden-burg, machte sich auf seinen Reisen, an deutschen Hö-fen, um 1564 ein eignes Geschäft daraus, die langenBärte abzuschaffen; aber der Geistlichkeit mußte ersie lassen. Um diese Zeit war in Deutschland AndreasEberhard Räuber von Talberg und Weineck(geb. »507. gest. 1575) ein deutscher Ritter, und Kriegs-rath beim K. Maximilian II. , wegen seines natürlichgroßen Bartes, berühmt; dieser ging bis an die Füße,reichte von da wieder bis an den Gürtel, und dannwickelte er ihn noch um einen Stock. — Fabric. II.367. f. — Versuch einer Kulturgesch, 65.—Busch Handb. d. Erf. II. r. S. 87. — CuriöseNachr. von Erfindern rc. 41. — Bayle bist. keil.Wörterb. IV. Z7. s. — Funke neues ReaischuW.I. 495:
Bart-Roß-Mühle. Eine Maschine, vermittelst welcher manin einer Minute 60 Personen den Bart abschirren kann,hat ein Engländer, Namens Hallezius^, um« Jahr1750 erfunden. Beschreibung und Abbildung dieses son-derbaren Dinges stehet In den Leipziger Sammlun-gen VII. 812.
Basiliken (Lgrilico). Die Weitlaufligkeit des Justima-mischen Gesetzbuchs (s. Codex) und die darin durch di«Neuen Kaiserlichen Verordnungen gemachten Veränderun-gen, veranlaßten den Kaiser Basilius MacedoLKü.), auf ein neues Gesetzbuch zu denken. SeinSohn, Leo der Philosoph, brachte solches auch wirk-lich durch Hülfe deS SabbathiuS, im Jahr 88051Stande, und ließ es unter dem Namen der Basili-ken Z,«7-^küiv) bekannt machen. Das ganz»,
in 60 Bücher eingetheilte Gesetzbuch, ist aus den Zusti-. njanelschen NechtSbüchern, neuen Kaiserlichen Verord-