Band 
Erster Band.
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Bergwerke

mn zu. Man nimmt in der Geschichte des griechi-schen Bergbaues dr<F Perioden an. In den ältestenZeiten waren vorzüglich die Bergwerke auf den Inselndes Mittelmeeres im Gange, und die Phönicier warenzum Theil die Besitzer davon, und zwar von den älte-sten dieser Bergwerke. Hierauf kamen auf dem festenLande Gruben in Aufnahme, die in den Handen derGriechen selbst waren. Endlich entstanden in den Län-dern des makedonischen Königs Philipp neue ergiebigeMinen, die zuletzt mit den Bergwerken der Griechen indie Hände der Römer fielen. Italien hatte Gold-,Silber-, Eis-n- und Kupfergruben. Zur Zeit desNero war in Dalmatien ein ergiebiges Goldbergweik. In Deutschland müssen, wo nicht früher, doch we-nigstens schon im ersten Jahrh. Bergwerke gebauet, undErze verschmolzen seyn. Si ld erbergwerke mußDeutschland schon im VII Jahrh, gehabt haben. ImVIII. Jahrh, waren die St> yerischen Bergwerke imGange. Das Eisenwerk zu Aisnern in Krain , warschon iz/y im Flor. Das Gvldbergwerk bey Eule,im Kaurziemer Kreise, war schon >m VIII. Jahrh, er-schärst. Im Jahr 760 wurde vor Prag gegen Mit-tag eine große Menge Gold gesunden. Die Berg-werke zu Birken und Przibram waren 84Z lehr sil-berreich. Das Suberbeigwerk Mies in Böhmen ist riZi, die zu Kuttenberg im XIII. Ich, hundertentdeckt. Das Siiderdergwerk bei Preßniz in Böh­ men ist 1Z42, das zu Aberdam 1528 entdeckt.Schönfeld bekam seine erste Berhfreiheit 1355. DieBleywerke bei dem Dorfe Horn in Böhmen , waren sclioniZ'Zo im Gange. In Ungarn ward, der Bergbauschon um 750 angefangen; und zu Earts des Gro-ßen Zeit, der von /ticj bis 814 regierte, hatten die