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Erster Band.
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Bittersalzerde

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Bittersalzerde, Bittererde, Magnesia, auchTalkerde. Diese Erde hat der Engländer O. Blackzuerst entdeckt, und nebst Marggraf ihren Unterschiedvon den Kalkerden, und ihre Eigenheiten zuerst bewiesen.— Fischer I. Z79. — Ereil chem. Annalen I. 48z.

Blähungen. Deren Entzündbarkeit hat schon Albertvon Bollstädt (geb. iryz. gest. 128a.) gekannt,ktiilos. xauxsr. IV. 0. 17. Gmelin Gesch. d. Chem.I. 106.

Blätter zu skeletiren. Diese Kunst hat MarcusAurelius Severinus, Professor der Anatomie undChirurgie zu Neapel , ums Jahr 1645 erfunden. Ga.briel Clauder machte um 1685 ähnliche Versuche mitBlattern und Wurzeln. Aber der Holländer Friedr.Ruysch , brachte im Anfange des vorigen Jahrhundertsdiese Kunst zur Vollkommenheit. Die erste von ihmselbst hierüber bekannt gemachte Nachricht ist vom Jahre172z. Beckm. Ers. IV. 212. *.

- — Aus Blättern Bäume zu ziehen, s. Bäume.

Blasebälge, hölzerne, sind schon 1620 auf dem Har-ze, und zwar zuerst am Unterharze, im Gebrauch gewe-sen, wohin sie zuerst durch Leute aus dem, Bambergi.scheu gekommen seyn sollen. Sie sind eine deutsche Er-findung, aber der Name des Erfinders ist ungewiß.Daß der septische Philosoph Anach arsis, der zu So-lons Zeiten lebtet die Blasebälge erfunden habe, iststhr zweifelhaft. Beckm. Ers. I. ziy. Hölzerne undkupferne Blasebälge, die beständig einen gleichen Windgeben, zu Orgeln, und zu Schmelzöfen, rc. hat HansLvbsinger zu Nürnberg um 1560 erfunden, v. MurrNürnb. 704. Busch Handb. der Ecf. I. 2. S. 6. —Vollbeding Archiv 67. Suppl. 17.

Dlasenpslaster, waren schon seit Aretraus, einem