i48
Bombe»
verwechselt werden. Schon Albertus Magnus , einDominicaner-Mönch, der 1260 Bischofs zu Regensburg wurde» nachher aber wieder auf Universitäten lehrte,(geb. iiyZ oder 1206» gest. 1280) soll Handröhce er-funden haben, die BsMbarden genannt werden. —Abh. d. Kön. Gesellsch. d. W. zu Kopenh. I. 118.
Bomben. Eine Art von Bomben, oder vielmehr großerSchwärmer (span. vollstes) wurde schon 1238 von DonJayme, dem ersten Könige von Arragonien, bei derBelagerung der Stadt ValeNcia gebraucht. Sie bestan.den aus vier Pergamentblättern, und waren mit einerMaterie angefüllt, die, sobald sie die Lunte berühret,Feuer gefangen, und an dem Orte, wo sie mit Reiß-zeugen hingeworfen wurden, zerplatzten., v. MurrJourn. V. 56. — Die Erfindung der Bomben wirdeinem Bürger von Vanloo 1588 zugeschrieben, der sie,dem Abt d ü Bos zufolge, bei der Belagerung vorWachtendonk in Geldern gebraucht haben soll-, Sie ißaber viel älter. Vannuccio Biringoccio beschreibtin seiner 1558 herausgegebenen Pyrotechnik eine, ordentli-che Bombe zu den Zeiten des Kaisers Maximilians I>,der von 1492 bis 1519 regierte. v. Murr Journ. V.73. Am wahrscheinlichsten ist es, daß die Bombenund Mörser erst in der Witte des XV. Jahrhundertsvon dem Fürsten Rimini Sigismund PandulphMalatesta erfunden sind. Ilob. Vulturius lls rs«rillt. 267. Juvenel. I. 24g. Busch Handb. d.Erf. II. S. 126. Hoyer Gesch. d. Kriegsk. I. 4-z.II. 44. f. 457.
Bombardiergaliotte. Eine Art Schiffe, welche dazudienen, auf dem Wasser die Bomben eben so treffend,als aus dem platten Lande, zu werfen, ist von einemFranzosen, Bernard Renaud, der zu Colberks