Lou-MSAIS 1gL
Claus Rudbeck 1657, Chelfea 1673, Amster»dam ,66ä, Berlin 1715, Göttingen 1739, Pe»tersburg etwas später, Halle 1725, botanischeGarten; letzterer aber verdient erst seit 1770 diesen Na,men. — Richard Pulteney Geschichte der Botanik rc.übers von K. G. Kühn. Lpz. 1798. Meusel Leitf.zur Gesch. der Gelehrs. III. 1227. 1228. Busch Handb.d. Erf. II. L. S. 137.
Lou-rrragie. Die Erfindung Silhouetten en Lou-rnu-gis zu zeichnen, welche 1778 bekannt wurde, rührtvon einem Herrn Jacob von Döhre» her. Busch
Handb. d. Erf. II. 2. S. 141.
Boußole. s. Eompaß.
Lou teilten, gläserne, finden sich nicht vor dem XV.Jahrhundert. Beckm. Erf. II. 485. — VollbcdingArchiv. 73.
Louto-Kirnos. s. Lonnsts en blano.
Bracteüten. (Blechmünzen» Hohlmünzen,Straubenpsennige,) waren mit unförmlichen Bil-dern versehene Münzen von seinem, ganz dünnem Sil-ber. Blechmünzen waren schon bei den morgenländischenKaisern, in Constantinopel, z> B. unter Justinian ,der von 527 bis 567 regierte, gewöhnlich. ' In Deutsch-land hält man die Blechmünzen für die ersten gepräg-ten Münzen. Ihren Ursprung setzen einige in die ZeitOtto des Großen, gegen 970, andere ins XI.Jahrhundert. Noch andere halten die Blechmünzen desKaisers Lotharius II., der schon seit noü Herzogvon Sachsen , und von 1125 bis 1137 Kaiser war, fürdie ältesten. Diese, nebst den, vom Erzbischof Adel-bert I. zu Mainz , - der von noy bis 1137" regierte,sind auch bis jetzt als die ältesten Bekannten anzunehmen.— Jos. Mader, Vers. über die Bracteaten rc.