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Erster Band.
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Brcnnlinie

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gefüllte Kugel, an der Sonne, auch in der größten Kälte,Feuer anzünde. Im mittlern Zeitalter müssen die Brenn-gläser bekannter gewesen seyn, da die optischen Schrift,steiler dieser Zeiten alle von ihnen reden, und die Er-findung der Brillen auch auf ihren Gebrauch zum Bren,neu, führen mußte. Dock hat man sich noch bis inSXVII. Jahrhundert zu größern Wirkungen vornämlrch derBrennspiegel bedient, weil sich so große und schwereGlasmassen, als zu Linsen von beträchtlicher Fläche m,thig sind, nur mit vielen Schwierigkeiten bearbeitenlassen. Der Herr von Tscbirrnhausen (geb, 1651.),dem der Gebrauch der Gläser mehr zu versprechen schien,arbeitete zu Ende des XVII. Jahrhunderts diesen Schwie-rigkeiten mit unbeschreiblicher Anstrengung entgegen. Erlegte mit vielen Kosten auf seinen, in der Oberlausitz gr,legenen Gütern, eine Mühle zum Schleifen großer Bceny-gläsec an, und brachte dadurch einige Linsen von be-trächtlicher Größe, und erstaunlichen Wirkungen zu Stan-de. Es sollen ihm von diesen größern Gläsern nur 4,beim Schleifen und Poliren ganz geblieben seyn. Zweydavon sind noch in Paris , das eine von zz Zoll Durch-messer, und 7 Fuß Brennweite, das andere von ZZZoll Durchmesser, und 12 Fuß Brennweite. Das letz-tere ist Pfund schwer. Diese Tschirrnhausrn-schen Brenngläsec sind noch bis jetzt die größten, dirman je von massiven Glase gemacht hat. Gehler I.440. Busch Handb. d. Erf. II. 2. S. 182. FischerII. 458. — Vollbeding Archiv. 75.

Brennlinie. Der Herr von Tschirrn Hausen ist dererste, der diese Linien erfunden, und ihre Natur umdas Jahr 1Ü82 untersucht hat. — Jacob und Joh.Bernoulli entdeckten vorzüglich die Eigenschaften drcTschircnhausischcn Brennlinieu. und der ältere B ernoul-