Brocardicon 16Z
Drocacdicon. Woher diese Benennung s. Kirchenge-lde.
Droccoli s. Kohl.
Nrod. Das Brod wurde sonst bei Tische nicht geschnitten.Es ward nämlich in alten Zeiten nicht von der Dicke,wie jetzt gewöhnlich ist, gebacken, sondern wie Kuchen,und konnte daher leicht gebrochen werden. Daher kommtdie öftere Erwähnung des Brodbrechens. Wenn dieRömer ein altes Brod beschreiben wollen, so sagen sienicht: Es lasse sich nicht schneiden, sondern, es lassesich nicht brechen. Die alte Form der Brode hat sichrech in Ostersladen der Juden, und im Knäkebrödder Schweden erhalten. Dieses, fast so spröde, aber nichtso locker, als Zwieback, wird zum Gebrauche zerbrochen,nicht geschnitten. Beckm. Erf. V. 292. Die Erfindungdes Brods an und für sich, ist sehr alt. Goguet I.Zg. 100. s. Von den verschiedenen, zum Brodback-n an-gewandten Materialien s. Busch Handb. d. Erf. II. s.S, 2:7.
Irodsruchtbaum. Die erste vollständige Beschreibunghat der hessische Naturforscher Ge. Eberh. Rumpf inseinem Kräuterbuche von Amboina davon gegeben.
Lrvnchotomie, Laryngotomie. Die Erfindung derKur, eine künstliche Oeffrrung in die Luftröhre zu ma-chen, wenn jemand sich in der Gefahr zu ersticken be-findet, wird dem Asclepiades von Pcusa in Bitby.vien, der um 3950 in Rom lebte, zugeschrieben. Fa-bric. allgeM. Hist. d. Gelehrs. N. 24z.
Bronze. Ist eine sehr alte Erfindung; und Völker, diewir jetzt für höchst roh und wild hatten, haben schon eineArt dieser Kunst besessen, die wir nicht nachzuahmenwissen, oder hoch sehr hoch schätzen. In den alten Ur-nen oder Grabstätten der wendischen, und anderer ehema-