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Erster Band.
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Brüderschaften

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schon eine Brücke über einen Arm des Nils bauen lassen;und Diodorus legt der Semirami's, Gemahlin deSNinus, den Bau der prächtigen Brücke bei, die zuBabylon über den Euphrat ging. Aber die Nachrichtensind unzuverlässig. Goguet I. 294. Dies sind dieältesten Nachrichten, die man von Brücken hat, ihrUrsprung aber verliert sich in den Zeiten des grauen Al-terthums. Die erste steinerne Brücke zu Rom baueteder Rentmeister AemiliuS; und Julius Cäsar er-fand Brücken, deren er sich im Kriege gegen die Gallierbediente. Meusel Leits. z. Gesch. d. Gelehrs. I. 334.Busch Handb. d. Erf. II. 2. S. 251. ff. s. Hänge-werksbrücke. Fliegende Brücke. Zugbrücke. —Vollbeding Archiv. 79. Suppl. sr.

Brüderschaften zu den Seelmessen, oder für die Seelender Verstorbenen gestiftete Gesellschaften, (Kalender-brüderschaften) kamen im X. Jahrh, auf, kamenaber nach der Reformation bei den Protestanten gänzlichab, und waren auch i)r der römisch-katholischen Kirche nicht mehr so häufig. Fabric- II. 841. II!. 105.Der erste Urheber der christlichen Brüderschaften war Bo«n »Ventura. — Fabric. II. 1022.

Brüderschaft del Gonsalcorre s. Geistliche Schau-spiele.

Brühan s. Bceyhan.

Brunnen. Ausgehauene Brunnen gab es schon zu Mo-ses Zeit. 5. B. Mos. 6, rr. Nehem. y, 25. SchonAbraham halte im Lande der Philister mehrere Brun-nen (Cisternen) graben lassen. 1 B. Mos. 26, iZ. undZsaacs Knechte gruben im Lande Gerar Brunnen. Das.19 — 22. Des Brunnens unter dem Thore zu Beth.lehem wird 2. Sam. 23, 15. und 1. Chron. 12, 17.18. gedacht. Die Mündung der Cisternen pflegte mit