Band 
Erster Band.
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Buchdrucker

ihren Häuten richten; sie schrieben für Geld, und ga-ben sich zugleich das Recht, daneben Buchbinder vorzu-stellen. Nachdem man im XV. Jahrhundert dieBücher durch den Druck ungemein vervielfältigte, somußte man auch das Einbinden zu verbessern suchen.Die ersten Bände bestanden aus dicken Brettern,Und einem Ueberzuge von Pergament, odecSchwrinz-lcdcr, mit einem messingenen Beschläge für die Ecken.Allein dergleichen Bücher waren so unbehülflich, daß einMann bisweilen zu schwach war, einen Folianten zutragen. Man verwarf also das Holz und machte dieDecken bloß von Pergament, aber ohne eine Steifung.Ein solcher schlaffer Band krümmte sich aber, ward un>förmig und war von keiner Dauer. Der Nucken wurdenicht geheftet, sondern mit Riemen fest zusammen ge-schnürt. In der Folge wurde das Heften mit Fadenund Nadel erfunden, und der Einband näherte sich im,mer mehr und mehr unsrem jetzigen. Im Jahre 143zgab es schon Buchbinder in Nürnberg . Im XVII. Jahr-hundert war schon der Gebrauch üblich, den Schnittder Bücher zu vergolden, oder mit Farben anzustrei-chen. Im XVII. Jahrhundert kamen die englischen undfranzösischen Bände auf. Kcünitz VII. 160. Ver-such einer Kuiturgesch. von d. allest. bis zu d.neuest. Zeit. 84 Kl. Ehron. v. Nürnb. Zi.v. Stctten. Augsb. II. 22. Busch Handb. d. Elf.II. 2. S. 264, Bollbeding Archiv. 82.Suppl. 21.

Buchdrucker. Die ersten druckten die Bücher auf ihre eig-ne Kosten, und verlegten sie auch selbst. Aber die Theil«rung der Materialien, der zu hohe Preis der Bücher und derMangel an Aufklärung, machten, daß viele der vornehm-sten Buchdrucker bei aller Geschicklichkeit und Gelehrsamkeit