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Buchstaben
das k. soll «in späterer Zusatz seyn. Auch das Z, andessen Stelle sich die Römer des v. bedienten, soll ihnmerst. von Spurius Carvilius, nach dem erstencarthaginensischen Kriege gegeben seyn. Der SchullehrerSallustius sehte den Buchstaben k ins lateinische Al,phabet. Der Buchstabe x. wurde erst zu AugustukZeiten eingeführt. Auch in dem alten lateinischen Al-phabet waren die Buchstaben viel größer; die jetzigenkleinen lateinischen Buchstaben kamen erst spater aus;doch kommen sie bereits im IV. Jahrhundert vor. —Auch die Hetruscier hatten Buchstaben^, die ihnenDrmaraius aus Korinth, der zzs6 nach Italien kam, mittheilte. Von den Lateinern kam die Kennt-niß der Buchstaben auf die Römer, und von diesen zuden Deutschen . Die Deutschen bedienten sich inden ältesten Zeiten der Runenschrift, die aus iöBuchstaben bestand. Einige halten die Runen, welchedie ältesten nordischen Buchstaben waren, für phönici-schen Ursprungs. Die ältesten Runenschriften setzt manzum Theil ins III., zum Theil ins V. und VI. Jahr-hundert, wo sie in den nordischen Reichen aufgekommenseyn sollen. Im XI. Jahrh, aber wurde die Runen-schrift verdrängt, und an deren Stelle die lateinischenLettern eingeführt. — Die griechischen Buchstabensollen den Deutschen durch die Gallier bekannt gewordenseyn. Erst im I. 365 erfand Ulphilas , WulfilaS,oder Wolf, ein Cappadocier, und Bischof der Möso-Gothen, eine Buchstabenschrift für die Gothen, näm-lich die sogenannten gothischen Buchstaben, welchezugleich die älteste deutsche Buchstabenschriftsind, die Ulphilas aus dem Alphabet der benachbartenGriechen entlthnt hatte. Statt der gothischen Buch-staben führte Carl der Große die lateinisch-Lon«