Buchstaben
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gobardischen ein, die er selbst verbessert hatte. AuSdiesen verbesserten longobardischen Buchstaben entstand imWittelalter die Mönchsschrift, und aus dieser unserheutiger deutscher Druckcharacter, wie denn auch die ge-schriebenen deutschen Buchstaben nur eine Abartungund Verstümmelung der Mönchsschrift find. Im IX.Jahrhundert, unter Ludwig I. dem Deutschen , fingman an, deutsch zu schreiben, aber noch mit lateinischenBuchstaben. Unter Friedrich II. kamen die jetzigendeutschen Buchstaben auf, welche Kaiser Maximilianjm XV. Jahrhunderte verbesserte. Goguet I. ig6. II.z6. soz. Fabcic. allgem. Hist. d. Gelehrf. I. i8z.II. 120. 4,5. f. 309. 548. s. ZZv. 574 ^ Y23. 566.Mensel Leitf. zur Gesch. d. Gelehrf. I. 227. II. 56z.Amclang vom Alter der Schreibt. Lpz. >800. Ja»blonsky allg Lexic. 492. I. L. Huz Erfindung derBuchstabenschrift, rc Ulm 1801. Busä) Handb. derErf. II. 2. S. Z47. ss. — Vollbeding Archiv 86.Suppl. 24. Die ersten griechischen Buchstaben in denDruckereyen kommen im Jahre ,49g vor, da Aldusdie Werke des Aristoteles herausgab. Beckmann Erf.I. 87-
- — s. Versalbuchstaben.
Buchstabiren. Schon Raphel, der 1740 als Superin-tendent zu Lüneburg stand, hat das Buchstabiren 1718als unnatürlich verworfen, und den Einwurf widerlegt,als ob die Kinder, mit denen man dergleichen Uebungennicht vorgenommen hätte, in der Rechtschreibung nichtfortkommen würden. Pestalozzi und Olivier haben,diese neue Methode, nach welcher das Buchstabiren ent-behrlich ist, mehr ausgebildet. — Raphel Kunst,Taube und Stumme reden zu lehren, mit ein. Vocr. d.Pros. Cäsar, einer Lit. des Taubst.»Unterrichts, und