Butter
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Tafeln bringen, und daß sie damals mehr in öhlichterGestalt und fast flüssig gewesen sey; denn wir schnei-den. kneten und schmieren sie; aber die Alten gössen sieaus, wie man Orl ausqießt. Ueberbaupt mögen dieAllen noch nicht gewußt haben, durch starkes Kneten,Waschen und Salzen, die Butter so rein und fest zumachen, als wir sie jetzt überall haben; daher hat mansie auch nicht gut aufheben und verschicken können, undeben dadurch ist auch ihr Gebrauch sehr beschränkt wor-den. Beckm, Erf. III. 270. ..
Butter, gefrornr. Gehört zu den neuen künstlichenEis Sorten, und hat den N imen wegen einiger Aehn»lichkeit Sie ward erst ums Jahr 1774 auf dem Pari-riser Kasse-Hause Luvesu bekannt. Der Duc de Char-lies kam oft dahin, um ein Glas GetrorneS zu neh-men. Da überraschte ihn der Wirth mit seinem Wapen,welches auS diesem neuen, eßbaren Eise gemacht war.Beckm. Erf. IV sog.
Butterfaß. Im Butterfasse zu buttern, verstanden dieDeutschen schon im IV. Jahrhundert. Die Engländerhaben eine Maschine erfunden, vermittelst welcher manbei der Tafel, in einem kühlen Speisesaale, in kurzer Zeitfrische Butter machen kann. Der Zinnqießer Schmidtin Weimar , erfand eine Buttermaschine, womit einKnabe in zwei Butterfässern zugleich Butter schlagenkann. Journ. für Fabrik, rc. »793. März, 179 s.Reichsanzeiger 1798. R. 139. Busch Handb. d»Erf. II. 2. S. 394. l-